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TransfertippsIm Einzelnen sind es Hilfen, die die Anwendung des Erlernten fördern und dem Vergessen entgegenwirken
eMail-Einsatz im Training “Spieltrieb” entfachen und gleichzeitig Kosten senken eMail taugt längst nicht nur zum bloßen Austauschen von mehr oder weniger wichtigen Mitteilungen. Diese Technik kann durchaus zum ernsthaften Instrument in der Weiterbildung eingesetzt werden. Beispiel: Trainer schicken den Teilnehmern einige Zeit vor Seminarbeginn Aufgaben zu, lassen Fallstudien oder Selbstanalysen erarbeiten ... Seminare vor- und nachbereiten Wie ist eine solche Straffung von Weiterbildungsmaßnahmen nun praktisch zu realisieren? Die Antwort liegt in der Nutzung der neuen Medien wie eMail. Einige Beispiele aus der Trainerpraxis zu verschiedenen Seminarthemen sollen im Folgenden zeigen, wie Präsenszeiten der Teilnehmer in Seminaren zu verkürzen sind ... Durch eMail-Aufgaben längere “Haltbarkeit” Ähnliche Maßnahmen haben sich auch für den Einsatz nach den Seminaren bewährt. Um den Trainingstransfer in die Tagespraxis zu gewährleisten, bearbeiten die Teilnehmer auch später noch mehrstufige Fallbeispiele und Selbstanalysen. Weitere Vorteile: Lernpartnerschaften, die im Seminar gebildet werden, bleiben über eMail länger aktiv. Seminarprotokolle, Teilnehmerunterlagen, Fotoprotokolle, erfolgreiche Rollenspiele aus dem Seminar als Videomitschnitt oder als Tonbandaufnahme (natürlich immer nur mit dem Einverständnis der betroffenen Teilnehmer) werden erfahrungsgemäß intensiv wahrgenommen und anschließend bearbeitet - auch noch Wochen nach dem Seminar! Hier ist der entscheidende Unterschied zum herkömmlichen Lernen: Bei eMails setzt der “Spieltrieb” der Teilnehmer ein. Jetzt macht Lernen, Seminar und Training wieder neuen Spaß. Vorteil: Unabhängigkeit von Raum und Zeit Die Teilnehmer bearbeiten die gestellten Aufgaben zumeist an ihrem Arbeitsplatz. Das kann je nach Position und Aufgabenbereich der Schreibtisch im Unternehmen sein oder im Homeoffice, im Auto, Zug, auf dem Flughafen, im Flugzeug oder auch im Wohnzimmer. Die Teilnehmer entscheiden individuell, wo und wann sie lernen wollen; räumliche und zeitliche Unabhängigkeit ist der ausschlaggebende Punkt. Einsatzbereich von eMail-Unterstützung erstreckt sich über alle Trainingsbereiche von Wissensvermittlung bis Verhaltenstraining. Das Instrument eignet sich für alle Unternehmen oder Teilnehmer, die bereits über eine entsprechend IT-Infrastruktur verfügen: Multimedia-PC mit Internetzugang und gängige Softwareprogramme. Probleme tauchen freilich auf, wenn mit unterschiedlichen Softwareprodukten gearbeitet wird. Die einheitlichen Programme und ein schneller Internetzugang (ISDN, ADSL etc.) sind Voraussetzung für die reibungslose Umsetzung. Fazit: Menschen wollen nicht nur belehrt, sondern auch unterhalten werden. eMail bietet die Möglichkeit, neben Texten auch Bilder, Sprache, Musik und Videos zu verschicken. Vorbei sind die Zeiten der dicken Seminarordner, die in Regalen verstauben. Die digitale Zeit hat auch in der Weiterbildung Einzug gehalten. Dirk Kreuter |
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